Der Berlin Marathon 2026 war erneut ein beeindruckendes Großereignis, das die Laufwelt in die Hauptstadt zog. 56.000 Läuferinnen und Läufer gingen bei idealen Startbedingungen auf die Strecke, und trotz der später einsetzenden Wärme erreichten immerhin 50.000 Finisher das Ziel am Brandenburger Tor.
Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern dominierten die äthiopischen Athleten das Geschehen.
Die überragende Siegerin war Tigst Assefa, die das Rennen in 2:11:04 Stunden gewann. Bis Kilometer 40 lag sie klar auf Weltrekordkurs, musste jedoch wegenKrämpfen auf den letzten beiden Kilometern das Tempo reduzieren. Trotzdem stellte sie einen neuen Streckenrekord bei den Frauen auf und sorgte für eines der sportlichen Highlights des Tages.
Bei den Männern setzte sich Guye Adola durch. Er lief ein kontrolliertes Rennen und profitierte von einem starken Finish, auch wenn die warmen Bedingungen im letzten Drittel des Marathons keine absoluten Bestzeiten zuließen.
Der Start erfolgte bei angenehmen 14 °C, doch im Verlauf des Vormittags stiegen die Temperaturen auf 22 °C. Diese Wärme machte sich besonders auf den letzten Kilometern bemerkbar und setzte vielen Läuferinnen und Läufer merklich zu. Für absolute Spitzenzeiten waren die Bedingungen daher nicht optimal.
Auch unser Verein war mit drei Läufern vertreten, die sich tapfer durch die warmen Bedingungen kämpften und den Marathon erfolgreich absolvierten.
Schnellster unseres Teams war Klaus Eberle, der in 3:47:21 Stunden die Ziellinie überquerte. Ihm folgte in 4:38:08 Stunden Klaus Wagner. Meiko Eberle kämpfte sich in 4:47:43 in´s Ziel.
Alle drei zeigten großen Durchhaltevermögen auf der traditionsreichen Strecke durch Berlin. Unter Berücksichtigung der aufkommenden Hitze können unsere Läufer durchaus stolz auf ihre Leistungen sein.
